Eine Ratgeber-Serie im Unternehmens-Blog und Tutorials auf dem Firmen-YouTube-Kanal: Viele Unternehmen und Organisationen nutzen Inhalte, die interessieren und informieren, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Content-Marketing ist eine gute und beliebte Alternative zur klassischen Werbung. Seine relevanten und wertvollen Inhalte kommen ohne vordergründig werbende Informationen aus, haben aber werbliche Wirkung.

Das Problem von Werbung… Potentielle Kunden widerstehen klassischer Werbung zunehmend. Die Zielgruppe des Spots oder Banners blendet diese(n) einfach aus. Ihr Blick geht an der Werbung vorbei. AdBlocker tun ein Übriges.

Journalismus oder Werbung Beim Content-Marketing generieren Unternehmen bzw. beauftragte PR-Agenturen Inhalte nach dem Vorbild des Journalismus. Sie recherchieren, strukturieren und schaffen neue Zusammenhänge. Die Zielgruppe steht im Mittelpunkt: Was interessiert die Kunden? Mit welchen Inhalten können sie etwas anfangen? Andere journalistische Ansprüche wie der demokratische Auftrag, Objektivität und Unabhängigkeit bleiben unberücksichtigt. Im Fokus stehen unternehmerische Ziele.

Auf der eigenen Website Als Plattform kann der eigene Blog auf der Website dienen. Oft teilen Firmen und Organisationen die Beiträge zusätzlich über Social Media. Das Unternehmen tritt als Experte auf und gibt dem Kunden relevante Information. Dabei weiß der Leser, wer hinter den Inhalten steht. Ein Beispiel für diese Art des Content-Marketings ist unser Blog.

Auf anderen Websites Oft findet Content-Marketing über Dritte statt, zum Beispiel andere Websites. Deren Inhalte sind unter den Zielen des Unternehmens produziert, bieten Mehrwert und fungieren als Werbung. Problematisch wird es dann, wenn der Leser nicht weiß, dass hinter dem interessanten Artikel ein Markeninteresse steht. Ein bekanntes Beispiel ist curved.de. Das Webportal über mobilen digitalen Lifestyle gehört zu Telefónica Deutschland – das steht klein im Impressum.

Bis zu welchem Grad ist Content-Marketing moralisch vertretbar? Und wann kippt seine Wirkung ins Negative? Lesen Sie im nächsten Artikel unserer Serie, wann und warum Content-Marketing ethische Regeln braucht.

Autorin: Ronja Mößbauer
Brauchen Sie Unterstützung bei Ihrem Content-Marketing, schreiben Sie uns gerne an: info@urbach-pr.de